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Eine für die Rohölnotierungen ereignisarme Woche ist mit leichten Preissteigerungen zu Ende gegangen. Am Freitag zogen die Preise für Nordseeöl...
LEIPZIG. (Ceto) Eine für die Rohölnotierungen ereignisarme Woche ist mit leichten Preissteigerungen zu Ende gegangen. Am Freitag zogen die Preise für Nordseeöl (Brent) und US-Leichtöl (WTI) etwas an, sodass die europäische Sorte bei Redaktionsschluss 111,50 Dollar kostete, ihr amerikanisches Gegenstück 100,50 Dollar. Der Dollar verbesserte sich gegenüber dem Euro sacht. Im Wochenverlauf meldeten die Rohstoffbörsen zwar die eine oder andere Schwankung von WTI und Brent, insgesamt bewegten sich beide Referenzsorten jedoch innerhalb des Seitwärtstrends.
„Bei den Ölpreisen lässt sich kein Ansatz für eine Abwärtskorrektur erkennen“, hält W.O.-News Hans R. Walk zu den Aussichten fest. Walk rät weiterhin, die US-Aktienindizes im Auge zu behalten. „Diese Kurse bilden die Einschätzung der Investoren bezüglich der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung in den USA ab. Bei fallenden Kursen würde somit ein wichtiges Argument für höhere Ölpreise wegfallen. Können sich jetzt keine tieferen Kurse durchsetzen, kann dies als ein Hinweis auf eine innere Stärke der Märkte gewertet werden“, so Walk weiter.
Für den hiesigen Heizölmarkt stellt die bundesweite Erhebung von Brennstoffspiegel und Mineralölrundschau durchschnittliche Bezugskosten von 88,17 Euro pro 100-Liter-Partie einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern Heizöl EL fest. Das sind 36 Cent mehr als gestern. Über die Woche gesehen glichen sich die moderaten Schwankungen der Tagespreise aus, am Montag hatte Heizöl 88,03 Euro gekostet.
Die Werte der Vorjahre: Preis HEL 3.000 Liter am 27.01.2011 76,50 €, Preis HEL 3.000 Liter am 27.01.2010 58,77 €, Preis HEL 3.000 Liter am 27.01.2009 54,39 €, Preis HEL 3.000 Liter am 27.01.2008 68,91 €, Preis HEL 3.000 Liter am 27.01.2007 52,59 €.
Gegenüber ihren gestrigen Tageshöchstwerten sind die Rohölnotierungen im heutigen Frühhandel abgefallen. Nordseeöl (Brent) kostete 110,50...
LEIPZIG. (Ceto) Gegenüber ihren gestrigen Tageshöchstwerten sind die Rohölnotierungen im heutigen Frühhandel abgefallen. Nordseeöl (Brent) kostete 110,50 Dollar, US-Leichtöl (WTI) 99,50 Dollar – das ist jeweils rund 1 Dollar wenig als das Vortagsmaximum. Zuletzt stabilisierten sich die Preise jedoch wieder. Gemischte US-Wirtschaftsdaten sowie Währungsschwankungen hatten für die Bewegung gesorgt, die in Gewinnmitnahmen mündete. Grundsätzliche Unterstützung erfährt der Ölpreis weiterhin vom Iran-Konflikt. Das asiatische Land erwägt nun einen sofortigen Stopp der Ölexporte in die EU, um den angekündigten Embargo zuvorzukommen. Die Internationale Energieagentur (IEA) stellte für diesen Fall aber die Aussicht in den Raum, strategische Reserven freizugeben, um einen Preisschock und Mangel zu vermeiden. Hiesige Heizölverbraucher müssen angesichts der letzten Entwicklungen mit etwas höheren Bezugskosten rechnen.
Der Index der Einfuhrpreise lag im Jahresdurchschnitt 2011 um 8,0 Prozent über dem Vorjahr (2010: + 7,8 Prozent). Wie das Statistische Bundesamt...
WIESBADEN. - Der Index der Einfuhrpreise lag im Jahresdurchschnitt 2011 um 8,0 Prozent über dem Vorjahr (2010: + 7,8 Prozent). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war dies der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahr seit 2000 (+ 10,2 Prozent gegenüber 1999).
Prägend für den Index der Einfuhrpreise im Jahr 2011 war insbesondere die Preisentwicklung bei Rohstoffen wie Erdöl, Erdgas und Erzen sowie Halbwaren wie Mineralölerzeugnissen und Metallen. Die Rohölpreise lagen 2011 um 31,7 Prozent höher als 2010, die Preise für importiertes Mineralöl waren im Schnitt um 28,0 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Sie übertrafen im Jahresdurchschnitt zudem den bisherigen Rekordwert des Jahres 2008. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im Jahresdurchschnitt 2011 um 5,1 Prozent über dem Stand des Vorjahres. Importiertes Erdgas war im Jahresdurchschnitt 2011 um 25,7 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, der Index erreichte aber im Gegensatz zu Erdöl und Mineralölerzeugnissen den Rekorddurchschnitt von 2008 nicht.
Im Dezember 2011 lag der Index der Einfuhrpreise um 3,9 Prozent über dem Vorjahresstand. Im November 2011 hatte die Veränderung zum Vorjahr + 6,0 Prozent und im Oktober + 6,8 Prozent betragen. Gegenüber November 2011 stieg der Einfuhrpreisindex im Dezember 2011 um 0,3 Prozent. Importierte Energie war im Dezember 2011 um 16,9 Prozent teurer als im Dezember 2010. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise für Energieträger um 0,2 Prozent. Importiertes Rohöl war im Vergleich zu Dezember 2010 um 17,6 Prozent teurer (+ 0,3 Prozent gegenüber November 2011). Für Mineralölerzeugnisse musste binnen Jahresfrist 14,6 Prozent mehr bezahlt werden (keine Veränderung gegenüber November 2011). Die Erdgaspreise lagen um 24,5 Prozent über denen des Vorjahresmonats (+ 1,4 Prozent gegenüber November 2011). Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im Dezember 2011 um 2,1 Prozent über dem Stand von Dezember 2010 (+ 0,3 Prozent gegenüber November 2011).
Die Rohölpreise sind bis zum Nachmittag merklich angestiegen. Nordseeöl (Brent) kostete bei Redaktionsschluss fast 112 Dollar, US-Leichtöl (WTI)...
LEIPZIG. (Ceto) Die Rohölpreise sind bis zum Nachmittag merklich angestiegen. Nordseeöl (Brent) kostete bei Redaktionsschluss fast 112 Dollar, US-Leichtöl (WTI) 101 Dollar, das ist jeweils rund 1 Dollar mehr als am Morgen. Der Euro gewann gegenüber dem Dollar weiter an Boden, begünstigt durch die Niedrigzins-Politik der USA sowie schwache US-Wirtschaftsdaten. Latente Unterstützung erfahren die Ölpreise auch seitens des Iran-Konflikts. Die Regierung des Landes will nun einen sofortigen Stopp der Öllieferungen an die Europäer durchsetzen, nachdem diese ein Embargo angekündigt hatten. Nur die Erwartbarkeit dieses Schrittes sorgt dafür, dass die Ölpreise dadurch nicht noch stärker steigen. Allerdings gibt der Internationale Währungsfond (IWF) Spekulanten schon einmal eine Steilvorlage: Der Exportstopp könnte den Ölpreis um 20 bis 30 Prozent verteuern, heißt es. „Zu berücksichtigen ist aber, dass die Rückkehr Libyens an den Ölmarkt Entlastung schaffen wird. Darüber hinaus kann auch nach Einschätzung der Economic Intelligence Unit (EIU) Saudi-Arabien Irans Exportausfälle bei schwerem Öl teilweise kompensieren“, geben die Commerzbank-Rohstoffexperten dagegen zu Bedenken.
Unterdessen bleiben die hiesigen Heizöl-Bezugskosten faktisch konstant. Gegenüber gestern (87,83 Euro) änderten sich die Preise auf 87,81 Euro nur minimal, die widerstrebenden Einflussfaktoren glichen sich aus. Bezugswert hierfür ist die 100-Liter-Partie einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern Heizöl EL. Die Vorjahrespreise:
Preis HEL 3.000 Liter am 26.01.2011 75,84 €, Preis HEL 3.000 Liter am 26.01.2010 58,60 €, Preis HEL 3.000 Liter am 26.01.2009 54,57 €, Preis HEL 3.000 Liter am 26.01.2008 68,91 €, Preis HEL 3.000 Liter am 26.01.2007 52,59 €.
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