Heizöl Preise vom Hersteller oder Heizölbestellung per Telefon sowie günstige Schmierstoff in hervorragener Qualität oder Tankstellen plus Holzpellets kaufen mit Bioschmierstoffe in Spitzenqualität. Die Calpam hat aktuelle Heizölcharts für Heizölpreise 2013, Heizölpreise 2012, Heizölpreise 2011, Heizölpreise 2010, Heizölpreise 2009 und Heizölpreise 2008. Die Heizölpreise werden tagesaktuell eingepflegt, der Verbraucher kann den Heizölpreis jederzeit nachverfolgen. Seinen günstigen Heizölkauf oder seine Heizölbestellung kann der Kunde per Telefon oder Online bestellen. Der Heizölkauf ist bei Calpam Vertrauenssache. Es gibt im Internet viele Heizöl-Anbieter aber nur weige sind RAL geprüft. Deswegen bestellen Sie Ihr Heizöl nur bei zertifizierten Heizöl-Lieferanten. Calpam hat ein großes Service-Team um Ihre Heizölbestellung auch richtig abzuwickeln. Der Kunde erhält Vorort die Heizöllieferung direkt in seinen Heizöltank.   

Ein weiterer Bereich der Calpam sind die Tankstellen. Das Calpam Tankstellennetz verfügt über 60 Tankstellen in Deutschland. Der Tankstellen-Markt befindet sich in einem Umstrukturierungsprozess. Die großen Marken bestimmen das Bild. Einzelne freie Tankstellen haben auch bei einem hohen Einsatz des Betreibers einen schweren Stand. Die Calpam Tankstellen setzen auf den Kunden-Service. Viele Tankstellen wurden in den letzten Jahren modernisiert. Die Tankstellen verfügen über alle gängigen Kraftstoffe. Viele der Tankstellen haben jetzt auch eine Waschstrasse und ein Shopsystem.

Schmierstoffe gibt es bei Calpam auch in hervorragender Qualität. Die Schmierstoffe können für unterschiedliche Einsatzgebiete verwendet werden. Bei Calpam finden Sie auch Sicherheitsdatenblätter für Schmierstoffe. Bioschmierstoffe werden auch in verschiedenen Varianten angeboten. Die Bioschmierstoffe zeichen sich durch eine besondere Qualität aus. Schmierstoffe werden auch im Werkstattbereich eingesetzt. Schmierstoffe werden hier eingesetzt: Motorenöle, Getriebeöle, Hydrauliköle, Schmierfette, Gasmotorenöle.

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Klimaneutrale Energieträger und Klimabilanzen für Calpam - Fragen und Antworten zum Projekt

Warum investieren wir überhaupt in Waldprojekte?

Wir möchten uns als
Unternehmen unserer gesellschaftlichen Verantwortung stellen und uns für den
Umweltschutz engagieren. Daher bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, CO2-Emissionen
aus der Verbrennung von Energieträgern durch qualitativ hochwertige Waldprojekte
zu kompensieren. Die Umwandlung von Wäldern in andere Nutzungsformen ist
bislang lukrativer als der Walderhalt. Wälder dienen der Holzgewinnung, sie müssen
für die Landwirtschaft weichen und für den Abbau von Rohstoffen und
Infrastrukturprojekten. Getrieben wird Entwaldung vor allem von der Nachfrage
in Industriestaaten nach Agrarprodukten wie Rindfleisch, Palmöl und Soja. So
gehen rund 60 Prozent der Entwaldung in Brasilien auf das Konto der Viehzucht,
um neue Weideflächen für Rinder zu schaffen. In Indonesien wird der Großteil
der Wälder gerodet, um Palmöl-Plantagen anzulegen. Armut und eine wachsende
Bevölkerung in Entwicklungsländern verstärken den Nutzungsdruck. Der Wert eines
Naturwaldes und seiner “Leistungen” für Umwelt und Mensch ist bislang nicht
vollständig messbar. Erst wenn die vielfältigen ökologischen und damit
gesellschaftlichen Funktionen eines Waldes monetär berücksichtigt werden,
steigen die Chancen, Wälder in notwendigem Umfang zu erhalten.

Sind Waldprojekte und CO2-Ausgleich ein bequemer Ausweg für Unternehmen in Industriestaaten, ein moderner „Ablasshandel“?

Nein. Emissionen an anderer Stelle auszugleichen, ist ein pragmatischer, rascher, kostengünstiger und Veränderung beschleunigender Schritt in Richtung Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung in einer globalen Welt. CO2-Ausgleich heißt, eigene Emissionen dadurch auszugleichen, dass an anderer Stelle Emissionen gesenkt oder vermieden werden. Dies kann von Unternehmen oder Personen getan werden. Der CO2-Ausgleich sollte immer dann erwogen werden, wenn andere Wege Emissionen zu senken (Ausbau erneuerbarer Energien und Energieeffizienz steigern), ausgeschöpft worden sind.

Wer steht hinter den Waldprojekten?

Der Energieversorger ENTEGA, der bereits langjährige Erfahrungen im Bereich klimaneutraler Energieprodukte hat, hat einen Vertrag mit Calpam Mineralölhandel-Gesellschaft mbH geschlossen. Die ENTEGA ist für die Abwicklung der CO2-Neutralstellung zuständig.
Dabei arbeitet sie eng mit ihrem Schwesterunternehmen Forest Carbon Group AG (FCG), mit Sitz in Frankfurt am Main zusammen. Die Forest Carbon Group, initiiert, finanziert, entwickelt und vermarktet Waldprojekte auf der ganzen Welt. Sie setzt sich dafür ein, Regionen mit gefährdeten Ökosystemen und/oder einer hohen Relevanz für das Klima zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Intakte Wälder werden geschützt, geschädigte Wälder wiederaufgeforstet und andere nachhaltig bewirtschaftet. Die FCG garantiert die hohe Qualität, Sicherheit, Transparenz und Kontrolle aller Projekte, die sie betreut.

Wer garantiert, dass die Bäume in der Demokratischen Republik Kongo 30 Jahre lang stehen bleiben?

Die Forest Carbon Group und ihre Geschäftspartner. Die von den Partnern entwickelten Waldprojekte werden von unabhängigen Wirtschaftsprüfern regelmäßig überwacht. Vor jedem Projektstart wird überprüft, ob die Vorhaben die Kriterien der geforderten und angewandten Standards erfüllen. Erst dann werden die Projekte freigegeben. Der Fortbestand der Projekte wird durch langfristige Verträge zwischen den Geschäftspartnern der FCG vor Ort, den Landbesitzern und  der kongolesischen Regierung in enger Zusammenarbeit gesichert.

Wie kann man überhaupt feststellen, wie viel Kohlenstoff wie lange in Bäumen gespeichert wird?

Die Kohlenstoffbindung von Bäumen ist von zahlreichen Faktoren abhängig wie Baumart, Standort, Wasserhaushalt und Klima. Eine pauschalisierte Aussage zur Kohlenstoff-Speicherkapazität von Bäumen in ihren Ökosystemen kann deshalb nicht getroffen werden. Um die Kapazität der Kohlenstoffspeicherung zu berechnen, muss das örtliche Ökosystem mit seinen verschiedenen Standortbedingungen in seiner Gesamtheit mit einbezogen werden. Der VCS (Verified Carbon Standard) Standard gibt hierzu strenge Berechnungsvorgaben. Grundsätzlich wird dabei konservativ berechnet und eher zu wenige Zertifikate verbrieft als zu viel.

Was sind CO2-Zertifikate?

CO2-Zertifikate sind Emissionsminderungszertifikate. Ein CO2-Zertifikat entspricht der durch unabhängige internationale Prüfgesellschaften, wie z. B. den TÜV NORD, beglaubigten Einsparung von einer Tonne CO2-Äquivalent durch ein Klimaschutzprojekt. Durch Erwerb und Stilllegung eines solchen Zertifikates wird eine Tonne CO2 ausgeglichen, die an anderer Stelle ausgestoßen wurde. Dies ist immer dann sinnvoll, wenn sich die Emissionen anderweitig nicht hätten vermeiden oder reduzieren lassen und das Klimaschutzprojekt ohne die Erlöse aus dem Verkauf der Zertifikate nicht hätte realisiert werden können.

Was passiert mit den CO2-Zertifikaten, nachdem sie verkauft wurden? Und können diese dann weiterverkauft werden?

Wir melden der ENTEGA einmal jährlich nach Ablauf eines festgelegten Monitoring-Zeitraums den Absatz aus dem klimaneutralen Energieprodukt. Die ENTEGA bilanziert die daraus entstandenen CO2-Emissionen und legt die entsprechende Anzahl an CO2-Zertifikaten auf einem Konto beim Finanzinformations- und Inventardienst Markit ( www.markit.com) still. Grundsätzlich gilt: Ein CO2-Zertifikat im freiwilligen Kohlenstoffmarkt kann weiter gehandelt werden. Will ein Unternehmen ein Produkt oder einen Prozess jedoch CO2-neutral gestalten, müssen die CO2-Zertifikate
stillgelegt werden, sonst wird keine zusätzliche Emissionsreduktion erreicht. Die stillgelegten und registrierten CO2-Zertifikate werden in der Inventarliste von Markit weiterhin gehalten, über die ihnen zugewiesenen Seriennummern können sie jederzeit nachverfolgt werden. Sie können aber nicht noch einmal ausgegeben oder verkauft werden.

2. Kritische Fragen zum Mai Ndombe REDD+ Projekt, DR Kongo

Wie genau sieht die REDD-Strategie aus, durch die Abholzung im Kongo vermieden werden soll? Ist eine problemlose Umsetzung überhaupt realistisch?

Die Idee des internationalen REDD-Mechanismus ist es, Staaten, Kommunen und die lokale Bevölkerung für Waldschutz zu bezahlen. Aus den Einnahmen aus dem Verkauf der Emissionsminderungszertifikate erhält die Bevölkerung vor Ort einen Anteil. Dadurch kann sie auf die Einnahmen durch Abholzung und Holzverarbeitung (zum Beispiel Brennholz und Holzkohle) verzichten. Zusätzlich wird mit den Einnahmen die örtliche Infrastruktur entwickelt. Damit die Umsetzung funktioniert, wurde die Bevölkerung vor Ort frühzeitig in das Projekt eingebunden. Dazu gibt es eine
Doppelzertifizierung durch die internationalen Standards VCS (Verified Carbon Standard) und CCBS (Climate, Community and Biodiversity Standard), womit auch soziale Kriterien abgedeckt werden. Ein Komitee vor Ort überwacht die sozialen Aspekt und Interessen der Bevölkerung. Zu diesem Komitee gehören gewählte Vertreter der Dörfer vor Ort. Zudem werden die Empfehlungen des internationalen REDD Komitees vom kongolesischen Umweltministerium unterstützt. Illegale Abholzung konnte bereits unterbunden werden. Entlang von Straßen überwachen „Eco Guards“ die Einhaltung der Verträge. Zur Gewinnung von Feuerholz werden separate Plantagen angelegt.

Wälder sind neben der Abholzung noch weiteren Risiken, wie Waldbrand oder Insektenbefall ausgesetzt. Wie wird dem begegnet?

Da im Kongobecken vorwiegend ein sehr feuchtes tropisches Klima mit hoher Biodiversität herrscht und es sich bei dem Projektgebiet um einen hauptsächlich dicht und verschiedenartig bewachsenen, Tieflandregenwald und Sumpfwald handelt, ist die Anfälligkeit für Feuer, Insekten oder Krankheiten eher gering. Zudem wird die gespeicherte Menge an CO2 sehr konservativ berechnet und eine Art „Risikopuffer“ mit einberechnet. Effektiv wird also mehr CO2 gespeichert, als durch Zertifikate verbrieft wird.

Wie können Sie sicher gehen, dass ihre Aktivitäten zum Waldschutz nicht einfach nur zu einer Verlagerung der Abholzung in ein anderes Waldgebiet im Kongo führen?

Die Projektmanager der Forest Carbon Group vor Ort kontrollieren die Landnutzungsaktivitäten im Projektgebiet und in der Nähe des Projektgebietes gemeinsam mit den Einheimischen. Alternative Methoden zur Brennholzgewinnung werden etabliert. Das Holzunternehmen, das vormals die Konzession für die Landnutzung besaß, erhält vom kongolesischen Umweltministerium keine neue Genehmigung für eine Holzeinschlagskonzession im Kongo. Das Projekt wird offiziell von der Regierung in Kinshasa unterstützt, die eng mit dem internationalen UN-REDD Programme zusammenarbeitet. Es soll sukzessiv in ein staatliches Programm eingebaut werden, mit dem Ziel, der Waldzerstörung auf Provinzebene entgegenzuwirken. 

Wäre der Wald nicht auch ohne das Projekt erhalten geblieben?

Nein. Die Holzeinschlagslizenz wurde zwar dem damals aktiven Holzunternehmen (einem afrikanisch-europäischen Konsortium) entzogen, jedoch hatten sowohl diese als auch andere Holzfirmen rechtlich die Möglichkeit, die Lizenzen wiederzuerlangen, sofern sie bei einem neuen Antrag einen wie auch immer darstellbaren, „sozialen Nutzen“ hätten nachweisen können. Mindestens ein Unternehmen versuchte in den Jahren 2010 und 2011 intensiv beim kongolesischen Umweltministerium eine neue Holzkonzession für das Gebiet zu erwerben. Durch das Projekt wurde dies verhindert und ein alternativer Entwicklungspfad in der Region eingeschlagen.

Was unterscheidet das Projekt von herkömmlichen Entwicklungshilfe-Vorhaben, die oftmals gescheitert sind?

Zwei Aspekte sind hier entscheidend: Erstens die Projektlaufzeit. Anders als herkömmliche Projekte staatlicher Entwicklungszusammenarbeit, die oft nur bis zu 5 Jahren gefördert werden, engagieren wir uns mindestens 30 Jahre lang. Zweitens die Philosophie.Unsere Arbeit ist leistungsabhängig. D.h. Zahlungen fließen nur, wenn die am Projekt beteiligten Dörfer und Menschen aktiv das Projekt unterstützen und Erfolge im Kampf gegen die Waldzerstörung nachweisen können.

Um Ihre Projekte durchzuführen, müssen Sie intensiv mit Regierung und Institutionen der DR Kongo zusammenarbeiten. Wie rechtfertigen Sie sich gegen eventuell aufkommende Korruptions- bzw. Bestechungsvorwürfe?

Gemäß unserer Unternehmensethik lehnen wir selbstverständlich Korruption und  Bestechung ab. Ohne Wahrung der Menschenrechte und Transparenz ist das Projekt im Kongo nicht möglich. Alle finanziellen und sonstigen Transaktionen werden dokumentiert; die wesentlichen Dokumente werden überdies in die lokale Sprache Lingala übersetzt und öffentlich zugänglich gemacht.