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Staatliche Finanzierungshilfe für Austausch veralteter Heizkessel

06.04.2006 - Staatliche Finanzierungshilfe für Austausch ver...

In Zeiten hoher Energiepreise suchen Mieter und Hausbesitzer verstärkt nach Möglichkeiten, die Kosten für die heimische Wärmeversorgung zu senken. Neben einem verantwortungsbewussten Umgang mit Energie ist vor allem der Einsatz sparsamer Heiztechnik ein wirksames Instrument, um dauerhaft den Energieverbrauch zu reduzieren. Deshalb beteiligt sich der Staat mit vielfältigen Fördermitteln an der Finanzierung einer neuen Heizanlage.

So werden besonders energiesparende und damit umweltschonende Maßnahmen wie der Einbau eines effizienten Öl-Brennwertkessels vom Bund mit zinsgünstigen Darlehen gefördert. Die Konditionen sind seit Februar nochmals verbessert worden. Je nach KfW-Förderprogramm liegt der effektive Zinssatz für energetische Sanierungen derzeit bei 2,02 oder bei nur 1 Prozent (Stand: 15. März 06). Da kann es sich lohnen, Ersparnisse unangetastet zu lassen und die Investition in moderne Heiztechnik ausschließlich mit einem Förderdarlehen zu finanzieren. Überdies unterstützen einige Bundesländer mit landeseigenen Programmen den Einbau sparsamer Heiztechnik. Und mitunter bieten auch Landkreise oder Kommunen - oftmals zeitlich begrenzt - finanzielle Hilfen für energieparende Sanierungen an.

Welche Fördermöglichkeiten in Frage kommen, können Modernisierungsinteressenten unter www.oelheizung.info kostenlos aufrufen, und zwar jeweils für ihr konkretes Sanierungsvorhaben. Auch Bauherren erhalten auf dieser Website nützliche und individuelle Informationen zu staatlichen Hilfen, beispielweise im Rahmen des ebenfalls seit Februar optimierten Bundesförderprogramms "Ökologisch Bauen".

Bei der Einbindung einer thermischen Solaranlage können Modernisierer und Bauherren zudem einen nicht rückzahlbaren Direktzuschuss einkalkulieren, der sich an der Quadratmeterzahl der Solarkollektorfläche orientiert. Der Zuschuss fällt höher aus, wenn die solar gewonnene Wärme nicht nur zur Warmwasserbereitung, sondern auch zur Heizungsunterstützung genutzt wird.

Die staatliche Föderung für die Anschaffung besonders effizienter Heiztechnik hat guten Grund: Öl-Brennwertgeräte verbrauchen bis zu 30 Prozent weniger als veraltete Heizkessel, in der Kombination mit einer Solaranlage sogar bis zu 40 Prozent weniger. Entsprechend niedriger sind auch die CO2-Emissionen.

Modernes Heizen Nr. 149, Institut für wirtschaftliche Ölheizung e.V. (IWO)


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