18.02.2008 - Lagebericht Geschäftsjahr 2005 - 09.02.2006
Calpam übernimmt Verantwortung
So wie ein Haus dem Menschen einen sicheren Rückzugsort gibt und ihn vor den Unbilden der Witterung schützt, so soll die Calpam ein sicherer Ort für alle sein, gegenüber denen die Calpam Verantwortung trägt.
Die Calpam sieht sich in der Verantwortung gegenüber den Kunden, den Mitarbeitern, den Lieferanten und dem Gesellschafter. Seit über 40 Jahren ist die Calpam dieser Verantwortung gerecht geworden. In den 43 Jahren seit der Gründung hat die Calpam nur 6 namhafte Verlustjahre zu verbuchen.
Der schlagartigen Veränderung des Marktumfeldes in 2000 konnte die Calpam unter der Berücksichtigung der Verantwortung, die aus abgeschlossenen Verträgen mit den Geschäftspartnern herrührte, nur mit einer zeitlichen Verzögerung entgegentreten. Die Calpam hat in den vergangenen Jahren eine umfassende Anpassung an diese neuen Strukturen durchgeführt und steht jetzt auf einem soliden Fundament.
Berichterstattung über Branchensituation
Die Welt des Erdöls und seiner Koppelprodukte wird immer komplexer. Nicht mehr die uralten Marktmechanismen wie Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Die Einschätzung von Erwartungshaltungen an den internationalen Börsten bestimmen die Preisbewegungen. Kapitalfonds dirigieren den Preis im Sinne ihrer Gewinnmaximierungen. Die fundamentalen Analysewerte zur Beurteilung von Preisentwicklungen treten in den Hintergrund und werden durch charttechnische Analysen ersetzt. Diese Situation erfordert von den Marktbeteiligten, die mit der physischen Ware umgehen, ein hohes Maß an Risikobewusstsein und an neuen Steuerungs- und Kontrollmethoden.
Das Jahr war fundamental geprägt von einem kontinuierlichen Preisanstieg auf historische Höchststände. Die Welt des Öls muss akzeptieren, dass die so genannten Entwicklungsländer einen Anspruch auf die Segnungen der modernen Welt reklamieren, der sich auf den Einsatz des Öles stützt. Schwellenländer wie China und Indien und der gesamte asiatische Raum boomen. Wirtschaftswachstumszahlen von 16 % verändern das Nachfragegefüge.
Politische Instabilität in den Ölförderregionen führt zu einer weiteren Belastung der Preise. Der Irak konnte noch nicht stabilisiert werden. Der Iran ist unter dem Gesichtspunkt des schwelenden Streits über die friedliche Nutzung der Atomkraft ein latenter Unsicherheitsfaktor. Veraltete Raffinerien in den USA sorgen mit stetigen Ausfällen für weitere Angebotsengpässe im Fertigproduktenbereich. Immer ausgeprägtere Wetterphänomene mit Stürmen, in nicht gekannter Häufigkeit, beeinträchtigen die Produktion in Mittelamerika.
Der Bedarf an Ottokraftstoffen hat mit dem weiteren Rückgang von etwa - 6 % im Jahr 2005 die letztjährige Rekordtiefstmarke weit unterschritten. Der Dieselabsatz wird mit etwa -1 % im Berichtsjahr erwartet.
Der Rückgang des gesamten Kraftstoffabsatzes ist im Wesentlichen auf die Konjunkturschwäche und die im Berichtszeitraum sehr stark angestiegenen Energiepreise zurückzuführen, die den gewerblichen Güterkraftverkehr bremst und sich auch im PKW-Sektor bemerkbar macht.
Niedrigere spezifische Verbräuche von Neufahrzeugen und ein anhaltender Tanktourismus in den Grenzregionen zu Ländern, welche eine erheblich niedrigere Steuerbelastung haben sowie auch eine Verbrauchszurückhaltung aufgrund des starken Anstiegs der Preise, waren Grund für diese rückläufigen Zahlen.
Diese Veränderung in den fundamentalen Daten hat zu einem ruinösen Wettbewerbsverhalten der beiden Hauptanbieter im Markt geführt. Die Shell hat mit einer Preisbrecheraktion, mit Preisnachlässen von 5 Cent, geworben. Die Aral antwortet mit dem Versprechen von 4 Cent Rabatt. Diese Preisschlachten, die von dem kurzfristigen Ziel, jeweils am Jahresende, für sich die Nummer Eins – Position im deutschen Tankstellenmarkt reklamieren zu können geprägt sind, führen zu einer immensen Verunsicherung des Verbrauchers. Wie beim Heizöl werden wir erleben, dass diese Firmen mit ihrem unverantwortlichen Handeln den Verbraucher zu anderen Energieformen treiben. Ein vergleichbares Verhalten war schon beim Heizöl die Basis, um den Verbraucher zum Erdgas zu treiben. Diese Substitutionsbewegung wird jetzt auch durch das Verhalten der beiden Konzerne vorbereitet. Die Gasseite wird sich über soviel Unterstützung freuen.
Die Verlagerung von Arbeitsplätzen der Marktführer in den Osten der europäischen Union und die massenhafte Kündigung der Mitarbeiter in Deutschland und der damit entstehenden Marktferne sowie die Ausdünnung des Tankstellen- und Vertriebsnetzes dieser Firmen geben dem Mittelstand neue Chancen auf ein qualitatives Wachstum.
Beim leichten Heizöl hat ein hoher Bestandsverzehr im Laufe des Jahres sowie die Preissteigerungen, von 29,66 € netto per 100 Liter am Jahresanfang 2005, auf einen Höchstwert von 51,92€ netto per 100 Liter ab Raffinerie in Köln am 29,09.05, die Nachfrage in diesem Jahr überproportional gedämpft. Die Verbraucherbestände waren im September mit knapp 58% nach wie vor deutlich niedriger, als im langjährigen Mittel, welches fast 10 % höher liegt. Wir bezweifeln, dass dieser Wert in Zukunft noch einmal erreicht werden kann und gehen davon aus, dass der Verbraucher den Bedarf immer mehr just in time decken wird.
Die Calpam hat mit einer vom Verbraucher sehr deutlich wahrgenommen Veränderung in der Marktpositionierung diese selbstinszenierten Defizite der großen Markteilnehmer nutzen können. Mit einer reduzierten Anzahl an Tankstellen konnte der Absatz im Berichtszeitraum gesteigert werden.
Mineralölabsatz 2004 / 2005 und Marktprognose 2006 Deutschland / Menge in Tonnen
Diese Angaben sind vom Mineralölwirtschaftsverband ermittelt worden (*Dezember Hochrechnung und ** 2006 Prognose).
Mit einer grundlegenden Änderung des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes ist nach den Prognosen nicht zu rechnen.
Die Mineralölindustrie befindet sich in einem stetigen Veränderungsprozess. Die erwartete Schrumpfung des Tankstellenmarktes beginnt. Die Marktteilnehmer versuchen durch Zukäufe, Belieferungsverträge und Rabattschlachten den Marktanteil jeweils zu erhöhen.
Der seit 2000 zu beobachtende Abschwung in den Margen des Tankstellengeschäftes konnte in 2005 auf einem niedrigen Niveau stabilisiert werden. Die Margensituation baut aber nach wie vor eine Scherensituation zwischen Erträgen und steigenden Kosten auf. Die Calpam hat das Ziel der Ausrichtung der Kostenstrukturen an die bestehende Margenstruktur nahezu erreicht.
Der Tankstellenmarkt ist kostenseitig mit weiteren Investitionen in den Umweltschutz konfrontiert. Die Überwachung der Gasrückführungssysteme, mit automatischen Kontrolleinheiten für die Funktionsfähigkeit der Anlagen, ist bis Ende 2007 umzusetzen.
Der Einsatz von Biomasse als alternative Energiequelle ist von der Calpam mit Augenmaß umgesetzt worden. Deshalb ist die Calpam von den Lieferengpässen bei reinem Biodiesel, im Herbst dieses Jahres, kaum betroffen gewesen. Die Beimischung von Biokraftstoffen erfolgt im vom Gesetzgeber vorgegebenen Rahmen. Da hier die politischen Leitlinien ständigen Änderungen unterworfen sind, werden wir Investitionen in diesem Bereich nur sehr vorsichtig umsetzen.
Kooperationen im Erdgas- und Flüssiggasbereich werden von uns, je nach Standorteinschätzung, aktiv angestrebt. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist unsere Tankstelle in Alzenau.
Auswirkung auf Calpam
Der Konsolidierungsplan der Calpam ist konsequent umgesetzt worden. Es wurden Möglichkeiten genutzt, die Restrukturierung des Tankstellennetzes im Rahmen der Kündigungsmöglichkeiten oder Veränderungen der Rahmendaten, wie Mieten und Provisionen zu erreichen. Dies erfolgte im Einzelfall auf der Basis einer Wirtschaftlichkeitsrechnung der einzelnen Projekte.
Calpam konnte in 2005 die gesetzten Ziele erreichen. Der Umsatz lag bei über 220 Millionen €. Der Jahresfehlbetrag von – 1.761 K€ist geprägt von Sonderrückstellungen im Rahmen des Restrukturierungsprozesses. Dieser Verlust wird von der Muttergesellschaft ausgeglichen.
Ausgangslage Calpam
Calpam
Die Calpam wurde 1962 als Deutsche PAM Mineralölges. mbH mit Sitz in Düsseldorf gegründet. 1969 wurde der Firmensitz nach Aschaffenburg verlegt. 1989 übernahm die französische Bolloré- Gruppe das Unternehmen. Der aktuelle Name wurde aufgrund einer Vereinbarung mit den vorherigen Inhabern 1994 in Calpam Mineralölgesellschaft GmbH geändert.
Wer ist verantwortlich?
Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer ist seit dem 01.05.2003 Ullrich Grube. Seit Juni 2004 sind Wolfgang Büttner und Ulrike Grey zu Prokuristen bestellt worden. Sie sind berechtigt die Calpam gemeinsam oder mit dem Geschäftsführer zu vertreten.
Was wird verkauft?
Unter dem Namen Calpam werden Otto- und Dieselkraftstoff, Schmierstoffe und Heizöl verkauft. Calpam verkauft nur Produkte auf Basis der geltenden Normen.
Wo befinden sich die Hauptstandorte?
Neben der Hauptverwaltung in Aschaffenburg und dem Tanklager in Kleinostheim gibt es 7 Verkaufsbüros. Über 60 Tankstellen versorgen Privat- und Firmenkunden mit Kraft- und Schmierstoffen. Die Calpam hat am Ende 2005 79 Mitarbeiter und vier Auszubildende. Die Tochtergesellschaft Stephanus GmbH & Co KG, in Hannover, ist im Berichtszeitraum, rückwirkend zum 01.01.2005, auf die Calpam verschmolzen worden.
Wie ist die Calpam positioniert?
Calpam hat keine nennenswerten Absatzrückgänge im Kraftstoff- und Schmierstoffabsatz zu verzeichnen gehabt. Die Calpam konnte ihren Marktanteil gegen den Markttrend ausbauen. Die Effizienzverbesserungen im Schmierstoffbereich haben eine deutliche Ergebnisverbesserung zur Folge gehabt. Die Absätze sollen durch den Einsatz von weiteren Kunden- / Partner- / Mitarbeiterkommunikationsprogrammen ausgebaut werden. Um das Top-Ziel Ergebniswachstum zu erreichen, sind folgende Unterziele definiert worden:
ØSteigerung des Bekanntheitsgrades der Marke Calpam
ØImage-Aufbau von Unternehmen und Unternehmensmarke
ØAufbau von Sympathiewerten
ØNeukundengewinnung
ØKundenbindung
Was ist heute?
·Tankstellen
Calpam hat in 2005 im Tankstellengeschäft regelmäßig Kundenbindungsaktionen umgesetzt. Der Verbraucher hatte hiermit ein positives Entscheidungskriterium warum er bei Calpam kaufen sollte. Trotz geringerer Anzahl an Tankstellen im Netz konnte der Absatz gesteigert werden.
Mit der Einführung der neuen Marken „Preis – Power Diesel“ und „Preis – Power Super Plus“, als eingetragene Markenzeichen, konnte die Calpam eine gute Differenzierung zu den Produkten von Wettbewerbern erreichen.
Die Umstellung der Autobahntankstelle von Calpam auf einen Plakettenvertrag mit der AGIP ist sehr erfolgreich gewesen. Die prognostizierten Absatzsteigerungen durch die Akzeptanz der Routex – Kartenkonten erreicht werden.
Das Shopgeschäft wurde reorganisiert. Die Shops an den Calpam-Tankstellen werden zügig weiter modernisiert. In allen Calpam-Tankstellen wird die Präsentation von Zigaretten auf das neue POS-System umgestellt. Fast alle Shops werden hinsichtlich des Produktangebotes und der Produktplatzierung optimiert. Hier ist eine Umsatzausweitung von 20 % und mehr angestrebt.
Was ist zu tun?
Die Calpam strebt ein organisches Wachstum an. Unter der Prämisse, dass strategische Entwicklungen nicht vordringlich durch Zukäufe von Unternehmen geplant sind, wird die Calpam ein Wachstum in den bestehenden Einheiten anstreben. Das Ziel der Markenpositionierung besteht darin, mit den guten Eigenschaften von Produkt und Unternehmen sowohl:
Øeine klare Stellung in der Gefühlswelt des Kunden als auch
Øeine hinreichende Differenzierungsmöglichkeit gegenüber den Wettbewerbern zu erreichen.
Die Calpam hat diese Situation analysiert und für das Jahr 2005 ein umfangreiches Kommunikationsprogramm weitergeführt, welches folgende Ziele hatte:
ØVerbesserung der Kundenzufriedenheit
ØStärkung der Markenloyalität
ØSteigerung des Customer-Lifetime-Value
ØSteigerung der Effizienz und der Profitabilität
ØNutzung von Cross-Selling-Potenzialen
Auf der Basis der entwickelten Strategien werden wir die Marke Calpam in 2006 weiter profilieren. Wir sind sicher damit ein gutes Fundament für ein strategisches Wachstum aufgebaut zu haben.
·Heizöl
Das Tanklager in Kleinostheim ist im Berichtsjahr weiter modernisiert worden. Die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungenim Bereich des Umweltschutzes und der Arbeitsplatzsicherheit, sowie die Erfüllungder Kundenerwartungen stehen hier im Vordergrund. Die sehr umfangreichen TÜV-Prüfungen in 2005 ergaben in allen Punkten ein mangelfreies Ergebnis. Die Calpam präsentiert sich jetzt mit einem modernen Tanklager, mit einer direkten Anbindung an die Autobahn und einer an den Kundenwünschen ausgerichteten Öffnungszeit von 5.00 – 19.00 Uhr. Die stetig zunehmenden Verkaufserfolge im Marktsegment des Wiederverkäufergeschäftes belegen die Richtigkeit dieser Entscheidung. Eine zukunftsweisende Entscheidung ist mit der strategischen Erweiterung des Personals an diesem Standort erfolgt. Die Calpam hat zum Ziel in dieser Region als einer der führenden Marktteilnehmer im Großhandel und Endverbrauchergeschäft akzeptiert zu werden. Der weitere Ausbau dieses Segmentes erfolgt in 2006. Die Basis ist durch eine gezielte Personalverstärkung gelegt.
Im Berichtsjahr wurde das bestehende Qualitätsmanagement – System ausgebaut. Das QM -Handbuch richtet sich an den Erfordernissen nach DIN / EN ISO 9001 aus.
Als Eckpfeiler dient die im November 2004 erfolgte Zertifizierung in der Gütegemeinschaft des Gesamtverbandes des deutschen Brennstoffhandels e.V., mit der RAL Zertifizierung Energiehandel Heizöl, Dieselkraftstoff und Biodiesel. Diese Zertifizierung haben bisher nur etwa einhundert Händler erfüllen können. Sie stellt eine klare Kundenorientierung mit dem Nachweis der Lieferehrlichkeit dar.
Mit dem Aufbau und der Umsetzung des Qualitätsmanagement-Systems konnte die Anzahl an berechtigten Reklamationen weiter gesenkt werden.
Die wesentlichen Inhalte decken folgende Bereiche ab:
ØUmgang mit gefährlichen Stoffen ( Laden / Verladen / Transport / Abladen )
ØArbeitsschutz
ØSicherheitshinweise
ØBrandschutz
ØLagerrichtlinien
ØBetriebsrichtlinien
ØEinkaufs-/Verkaufsrichtlinien
ØRisikomanagement
ØRichtlinien Finanzbuchhaltung
ØPersonalführungsgrundsätze
ØDatenschutz/Internet/Kommunikation
Die Calpam präsentiert sich als modernes, leistungsfähiges Unternehmen im Internet. Der Erfolgmit über 15.000 Kundenkontakten in einzelnen Monaten und einer stetig steigenden Zahl von Internetbestellungen im Heizölbereich bestätigt den Erfolg dieses Auftrittes
·Schmierstoffe
Der Schmierstoffbereich ist durch eine vertragliche Allianz mit Petro-Canada gestärkt worden. Petro-Canada ermöglicht Calpam den Zutritt in den Bereich der lebensmitteltauglichen Schmierstoffe. Alle Unternehmen, die nach HACCP- und GMP-Plänen (Hazard Analysis and Critical Control Point; Good manufacturing Practice) arbeitenwerden sich mit diesen Produkten vermehrt auseinandersetzen müssen. Der Calpam erschließen sich somit neue Wachstumsfelder in diesem Schmierstoffsegment. Gemeinsam mit dem weltgrößten Hersteller von pharmazietauglichem Weißöl und einer Spezialproduktpalette von über 350 verschiedenen Schmierstoffen, Spezialflüssigkeiten und Schmierfetten wollen wir hier einen nennenswerten Marktanteil erarbeiten.
Risikomanagement
Die Berichte des Gefahrgutbeauftragten und Sicherheitsbeauftragten liegen der Geschäftsführung vor. Diese Bereiche sind an die DEKRA als Sachverständigenorganisation ausgelagert. Ein Datenschutzbeauftragter ist intern bestellt. Der Bericht des Datenschutzbeauftragten liegt vor.
Personal- und Sozialbereich
Die Mitarbeiteranzahl ist von über 88 Mitarbeitern auf unter 80 Mitarbeiter in 2005 zurückgeführt. Der Gesellschafter hat einer Lohn- und Gehaltserhöhung mit Wirkung ab dem 01.01.2006 in Höhe von 1,5% zugestimmt.
Die Calpam beschäftigt 79 Vollzeitmitarbeiter. Es werden vier Auszubildende im Berufsbild Kaufmann-/Frau im Groß und Außenhandel ausgebildet.
Die Bestimmungen der Arbeitsstättenverordnung und des Arbeitsschutzgesetzes wurden auf ihre Einhaltung hin überprüft. Es ergaben sich keine Mängel.
Unglücksfälle mit Personenschäden waren nur in einem Fall zu verzeichnen.
Ein Vorschlagsvergütungssystem für Mitarbeiter wurde erfolgreich eingeführt.
Mitarbeiterschulungen
Im Berichtszeitraum fanden regelmäßige Schulungen für die Mitarbeiter des Unternehmens statt. Der Schulungsplan für 2006 trägt den Anforderungen an die qualitative Veränderung der Markterfordernisse Rechnung.
Ausblick
Die Gesellschaft hat noch ein beträchtliches Potenzial zur Kostensenkung. Dieses wird in den Jahren bis 2007 zu realisieren sein. Schon für das Wirtschaftsjahr 2005 wurde eine Kosteneinsparung in einer Größenordnung von über 700 K€ budgetiert und auch umgesetzt. Eine weitere Kosteneinsparung in 2006 von über 400 K€ ist vorbereitet. Verglichen mit dem Ergebnis 2005 ist es möglich, auf der Basis der eingeleiteten Kosteneinsparungen, den turnaround zu prognostizieren.
Sonstige Angaben
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 289 Abs. 2 HGB sind nicht bekannt.
Calpam Mineralöl – Gesellschaft mbH
Ullrich Grube


